Hier eine komplette Übersicht meiner DVD Fime

 

  • Studio: Icestorm Entertainment GmbH
  • Erscheinungstermin: 31. Juli 2001
  • Produktionsjahr: 1989
  • Spieldauer: 108 Minuten

Philipp und Tanja arbeiten als Lehrer an derselben Schule. Beide üben ihre Arbeit mit großer Freude aus und versuchen, nicht nur stur den Lehrplan durchzusetzen, sondern das Vertrauen ihrer Schüler zu gewinnen, um mit ihnen über die bedrängenden Probleme zu sprechen. Diese identische Auffassung vom Beruf führt Tanja und Philipp zusammen, und vor allem Tanja ist es, die in dem Freund die Liebe ihres Lebens sieht. Philipp fühlt sich durchaus zu ihr hingezogen, aber als er durch einen Jugendfreund an eine frühere erotische Bindung erinnert wird, begreift er seine Homosexualität, die er nur über Jahre verdrängt hatte. Philipp lernt Matthias kennen, verliebt sich leidenschaftlich in ihn, und ihre Beziehung, die von der Seite des Jungen voll Vertrauen ist, hätte die Chance der Dauer. Aber Philipp ist feige. Er wagt weder Tanja, die ein Kind von ihm erwartet, die Wahrheit zu sagen, noch sich endgültig zu seiner Liebe und seiner Veranlagung zu bekennen. So verliert er Tanja und Matthias. Erst in einem langen schmerzhaften Prozeß lernt er schließlich, sich selbst anzunehmen.

 

  • Erscheinungstermin: 9. November 2005
  • Produktionsjahr: 2003
  • Spieldauer: 103 Minuten

Der schwule Kellner Christian, der mit der schwarzen Kollegin Julie im Restaurant 'Lila's' von Miss Lila M. arbeitet, lernt den Studenten und Mormonen-Missionar Aaron Elder Davis aus Idaho kennen und wettet, ihn verführen zu können. Als Aarons Kommilitonen ihn mit Chris erwischen, wird Aaron exkommuniziert. Während Julie mit selbst geschriebenen Songs Karriere macht, landet Aaron in der Anstalt. Er flieht und schüttet im 'Lila's' Miss M., die er während einer seiner Missionstouren kennen gelernt hatte, sein Herz aus. Chris, der immer noch dort arbeitet, tritt hinzu. An Miss M.'s Tafel feiern sie mit allen Freunden Thanksgiving.
Die Story zweier schwuler Königskinder ist von Regisseur C. Jay Cox mit permanenten religiösen Verweisen durchsetzt worden. Sie zielt auf eine selbst geschaffene alternative Glaubensgemeinschaft. Eine Erlösungsgeschichte aus Los Angeles. 
Ohne überinterpretieren zu müssen, sind Christian und Aaron als Jesus-Figuren, Kellnerin Julie als der Heilige Geist und Miss M. als Mutter Maria von den Schmerzen angelegt; Thanksgiving wird als Abendmahl inszeniert. Der Titel leitet sich von den Mormonen, den 'Heiligen der letzten Tage' ab, deren Schwulenfeindlichkeit konterkariert wird. 
Alle Darsteller im handwerklich sorgfältigen Film spielen gänzlich uneitel und angenehm zurückhaltend ohne entsprechende Szene- oder Selbstfindungsklischees. Überraschungsgast als charismatische Restaurantbesitzerin Miss M., die ihren Lebenspartner verliert, auf offener Straße vor Aaron einen Nervenzusammenbruch erleidet und einen geistreichen Sprachstil pflegt, ist Jacqueline Bisset (zuletzt im Kino mit 'Fascination'), die den Film verschönt und veredelt. Für Programmkinos mit Szene-Flair.

 

  • Erscheinungstermin: 25. Juli 2001
  • Produktionsjahr: 1999
  • Spieldauer: 90 Minuten

Während die meisten der zuletzt erschienenen Filme des schwulen Kinos sich mit einem Lächeln und ein wenig Charme begnügen, sind es bei Trick die cineastischen Elemente, die für Qualität bürgen: die talentierte Besetzung, das intelligente Drehbuch sowie Sinn für Romantik. Teils fiebriger Traum, teils Farce ist Trick die Chronik einer turbulenten Nacht im Leben des angehenden Broadway Songschreibers Gabe (Christian Campbell). Gabe leidet unter seinem heterosexuellen Mitbewohner (der ihn jedes Mal rauswirft, wenn er in weiblicher Begleitung erscheint) und unter einer vehementen Schreibblockade. Um auf andere Gedanken zu kommen, geht er in eine Schwulenbar, wo er amourösen Blickkontakt mit einem Go-Go Boy (J.P. Pitoc) aufnimmt, den er magischerweise später am Abend in der U-Bahn wieder trifft. In der Absicht, sich auf ein Abenteuer einzulassen, gehen die beiden in Gabes Appartement, wo sie natürlich prompt vom Mitbewohner nebst Freundin gestört werden.

Von da an begeben sich Gabe und seine Eroberung auf eine hektische, wenig erfolgreiche Suche nach einem geeigneten Platz, um ihr Vorhaben zu Ende zu bringen. Während der nächtlichen Odyssee entwickelt sich die Beziehung, die als unverbindlicher One Night Stand geplant war, zu etwas wesentlich Substantiellerem, was Trick zu einem (auch lustigen) Film mit Herz und Seele werden lässt. Jason Schafers Drehbuch schickt das Paar von einer Klemme in die nächste, ausgeschmückt mit ausgesprochen unterhaltsamen Dialogen, denen die beiden Hauptdarsteller mit einer tollen Leistung Leben einhauchen. Campbell verfügt neben seinem Lächeln über unaufdringliche Komikerqualitäten.

Aber die eigentliche Überraschung des Films ist Pitoc, dessen kräftige Erscheinung sowohl einen verdorbenen Sinn für Humor durchblicken lässt, als auch eine romantische Seite, die aufrichtig wirkt, ohne rührselig oder kitschig zu sein. Beide sind eingebettet in ein hilfreiches, fein abgestimmtes Nebenensemble. Clinton Leupp als aufgeputschte Drag Queen und Tori Spelling als Campbells beste Freundin und unfassbar schlechte Sängerin und Schauspielerin verdienen eine besondere Erwähnung. Am Ende hat einen der Film voll und ganz für sich eingenommen, so dass man das zweite Date kaum erwarten kann. Hoffentlich gibt es schon bald mehr von diesen Schauspielern und Filmemachern zu sehen.

 

  • Erscheinungstermin: 24. Juni 2002
  • Produktionsjahr: 1996
  • Spieldauer: 90 Minuten

er 15-jährige Jamie lebt bei seiner Mutter in einem Wohnsilo irgendwo in London. Ihr Verhältnis ist gespannt. Jamies ewige Trauermiene nervt die resolute Mom. Kein Wort ist aus dem Jungen rauszukriegen, zu nichts hat er Lust. Jamie will eben einfach nur seine Ruhe haben. Das unbekannte Prickeln, das neuerdings in seinem Körper tobt, macht ihn schon hilflos genug. Doch dann passiert etwas Außergewöhnliches: Auf der Flucht vor seinem sadistischen Vater kriecht der Nachbarsjunge Ste bei den beiden unter. Und die Jungs müssen plötzlich das Bett miteinander teilen... Eine herrlich verzwickte Situation für die zwei noch so unbeholfenen Youngsters. Erste verstohlene Blicke im Badezimmer, zärtliche Berührungen, das Ertasten all der aufregenden Geheimnisse, die aus dem Schutz der Dunkelheit schamhaft hervorluken. Tausend Wagnisse, die es plötzlich zu bestehen gibt. Und dann das überwältigende Gefühl der ersten Liebe. Beautiful Thing läßt hemmungslos in Erinnerungen schwelgen!

 

  • Erscheinungstermin: 23. Oktober 2009
  • Produktionsjahr: 1998
  • Spieldauer: 96 Minuten

Sebastian steht kurz vor dem Schulabschluss, als sein Stiefvater die Familie versammelt, um zu verkünden, dass er nun eine Frau zu werden gedenkt. Allenthalben herrscht Entsetzen, und die vorher schon dysfunktionale Familie strebt auseinander. Sebastian emigriert zunächst mit der alkoholkranken Mutter nach England, entschließt sich dann aber zur Rückkehr und zieht zu seinem Stiefvater, dem als einzigem ernsthaft an ihm gelegen scheint. In der Folge stellt Sebastian fest, dass er für feste Beziehungen vielleicht ähnlich schlecht geeignet ist wie seine Eltern.

 

  • Erscheinungstermin: 20. November 2009
  • Produktionsjahr: 1992
  • Spieldauer: 81 Minuten

Jon und Luke, beide HIV positiv, brechen zu einer Reise ohne Ziel auf, denn sie haben nichts zu verlieren. Es ist Anfang der 90er Jahre und die beiden beginnen eine Tour voller Gewalt, eine verzweifelte aber brüllend komische Feier ihrer neuen nihilistischen Freiheit. Der sensible Künstler Jon und der Stricher Luke bilden ein seltsames Paar: sie küssen, schlagen und lieben sich, trennen und akzeptieren sich schließlich. Die Welt um sie herum ist hasserfüllt und kalt, sie aber beschützen einander. Gregg Araki's Debut, das vor jugendlicher Vitalität sprüht, gilt als die männliche Ausgabe des Roadmovies "Thelma & Louise". Kritiker vergleichen Araki's Handschrift mit der von Jean-Luc Godard. Dieser Kultfilm gilt als absoluter Meilenstein schwulen Kinos, viele halten ihn für die leidenschaftlichste schwule Liebesgeschichte aller Zeiten.

 

  • Erscheinungstermin: 13. August 2009
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 123 Minuten

San Francisco, 1972. Harvey Milk (Sean Penn) und sein Partner Scott Smith (James Franco) haben vom Leben in New York die Nase voll und suchen ihr Glück an der Westküste. Sie eröffnen im Arbeiterviertel Castro einen kleinen Fotoladen: „Castro Cameras“. Bald wird das Geschäft als Treffpunkt und Nachrichtenbörse zum Mittelpunkt des Viertels, vor allem dank Harvey Milks herzlichen, überschäumenden Temperaments. Es dauert nicht lang, bis Milk seinen Hang zur Politik entdeckt: Sein Anliegen sind die Interessen der kleinen Leute seines Viertels – und die der schwulen Community. Milk organisiert Straßenfeste im Castro District, und er steht stets an der Spitze, wenn es gegen Diskriminierung zu protestieren gilt. 
Während dreier Wahlkampagnen für den Stadtrat von San Francisco gewinnt Milk unzählige Helfer und Freunde dazu, vor allem sein Berater Cleve Jones (Emile Hirsch) steht ihm unermüdlich zur Seite. Doch in dieser Zeit zerbricht die Beziehung zu seinem langjährigen Geliebten Scott. An der Seite seines neuen Partners Jack Lira (Diego Luna) schafft Milk bei der Wahl 1977 schließlich den Einzug in den Stadtrat. Kaum im Amt, stößt Milk eine Vielzahl von politischen Initiativen an, womit er sich nicht nur Freunde macht. Und einer seiner Gegner, Milks Stadtrats-Kollege Dan White (Josh Brolin) entpuppt sich schließlich als Todfeind...

 

  • Erscheinungstermin: 14. Oktober 2004
  • Produktionsjahr: 1991
  • Spieldauer: 88 Minuten

Peter Kerns Film GOSSENKIND legt Tabus frei über die wir lieber schweigen würden... Der Hintergrund der Geschichte ist ein Mosaik von Familiengewalt, sexueller Mißbrauch von Jugendlichen, Rassismus, Armut, Kriminalität und ein nicht funktionierendes Rechtssystem. 
Axel ist 14. Seine Mutter trinkt, der Freund seiner Mutter vergewaltigt ihn, das Düsseldorfer Bahnhofsmilieu ist sein Arbeitsplatz, fünfzig Märker muß der Freier mindestens hinblättern. Bei Extras das Doppelte. Axel ist ein Stricher.
Häusliche Geborgenheit - ein Schaumbad, ein warmes Essen und ein weiches Bett - findet Axel ausgerechnet bei einem Freier, einem "Kinderschänder". Karl Heinz Brenner ist verheiratet, Vater eines Sohnes und - liebt Knaben. Als er Axel kennenlernt, verzichtet Brenner auf die sonst so peinliche Vertuschung seiner Sehnsüchte, schleudert einem Bankangestellten bei der Kontoauflösung das Geständnis seiner skandalträchtigen Beziehung ins Gesicht und fährt mit Axel ins Blaue, um seine Liebe zu leben...
Peter Kern hat mit seiner dritten Regiearbeit vor allem einen ruhigen, fast romantischen Film geschaffen. Einen Film, der Zuneigung zwischen einem 14-jährigen Jungen und einem Familienvater nicht an der grundsätzlichen Unmöglichkeit oder gar Verwerflichkeit einer solchen Beziehung scheitern läßt ...
Doch Karl Heinz Brenner fühlt sich auch mit Axels Liebe zu seiner gleichaltrigen Freundin konfrontiert.

 

  • Erscheinungstermin: 26. Juli 2011
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 91 Minuten

Der 17-jährige Billy hat sich zum ersten Mal mit Haut und Haaren verliebt. Mit Nick will er Tag und Nacht zusammensein, sein Ideal ist die bedingungslose Liebe. Doch Nick hat schon ein paar Erfahrungen mehr gemacht, ist von seinem Exfreund betrogen und sitzen gelassen worden und weiß noch nicht, ob er sich wieder auf eine feste Beziehung einlassen kann. Als Billy herausfindet, dass Nick noch mit einem anderen Jungen flirtet, ist er am Boden zerstört. Nur mit der Hilfe seiner Freunde kann er sich allmählich aus dem Liebeskummer befreien und schöpft Hoffnung darauf, dass es noch andere Gelegenheiten in seinem Leben geben wird, glücklich zu werden. Vielleicht sogar schon sehr bald 

 

  • Erscheinungstermin: 25. Oktober 2011
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 94 Minuten

Die Agrargenossenschaft "Der Märker" liegt in Jänickendorf bei Luckenwalde, ca. 60 Kilometer südlich von Berlin. Und auch in diesem landwirtschaftlichen Betrieb ist zur Erntezeit einiges los. Zu den zahlreichen Helfern gehört auch Azubi Marko, ein verschlossener Einzelgänger. Er taut erst auf, als Jacob, der seine Banklehre abgebrochen hat, erscheint. Dieser bringt Markos Gefühlsleben gehörig durcheinander. Und dann steht noch die Abschlussprüfung zum Landwirt an. Erst eine spontane Autofahrt nach Berlin verändert alles.

 

  • Erscheinungstermin: 30. November 2007
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 114 Minuten

Die Bedrohung ist überall. Und trotzdem möchten sie genießen, will Lulu sich verlieben, Yali ausgelassen feiern und Noam das Leben locker angehen. Ihre WG ist im hippsten Viertel von Tel Aviv, sie kennen die angesagten Clubs und erobern die begehrtesten Männer. So einen wie Ashraf, einen schüchternen Palästinenser, in den sich der junge Reservesoldat Noam Hals über Kopf verliebt. Zu viert stürmen sie in die Szene, organisieren einen Rave gegen die Besatzungspolitik Israels und fordern eigentlich nur ein Stück normales Leben. Doch so einfach wird es nicht weitergehen. Nicht in einer Stadt, die ihren Frieden in einem Vakuum, der sogenannten BUBBLE, lebt, und auch nicht mit einer Liebe, die keine Grenzen zu kennen scheint. 'Yossi & Jagger' Erfolgsregisseur Eytan Fox beschreibt die neue junge Generation Israels genauso wie die Liebe zweier Männer aus unterschiedlichen Kulturen: Direkt, furchtlos und intensiv. In berührenden und intensiven Bildern erzählt THE BUBBLE vom Miteinander im Gegeneinander. Ein meisterhaftes Zusammenspiel einer dramatischen Liebe in der knallharten politischen Wirklichkeit.

 

  • Erscheinungstermin: 18. Dezember 2009
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 86 Minuten

Kalifornien in den späten 70er Jahren. Alles scheint in bester christlicher Ordnung im Haushalt der resoluten, aber herzlichen Familienmatriarchin Mary Griffith. Mit der Ruhe ist es jedoch vorbei, als sich der zweitälteste, nunmehr fast erwachsene Sohn zu seiner Homosexualität bekennt. Das darf nicht sein, findet Mary, und versucht Bobby mit Gebeten zu kurieren. Als der sensible Bobby schließlich unter dem vielfältigen Druck zusammenbricht und Selbstmord verübt, ist die Trauer groß. Mary aber liest Bobby Tagebuchaufzeichnungen und kommt ins Grübeln.

 

  • Erscheinungstermin: 9. Juli 2001
  • Produktionsjahr: 1998
  • Spieldauer: 93 Minuten

Ein alternder Künstler, der von den sensationshungrigen Medien der heutigen Zeit gemieden wird, beginnt wieder zu glühen, nachdem er einem hübschen, nicht so ganz typischen amerikanischen Jungen begegnet. 1998 gingen zwei Drehbuchautoren und Regisseure dieses Thema mit außerordentlicher Sorgfalt an und schufen Filme, die auf mehreren Top-Ten-Listen zu finden waren. Gods and Monsters bekam einen Oscar für Bill Condons Drehbuch sowie eine Nominierung für Ian McKellens schauspielerische Leistung. Richard Kwietniowskis Love and Death in Long Island dagegen wurde während der Preisverleihungssaison einfach übersehen.

John Hurt war selten zuvor besser als in seiner Rolle als Giles De'Ath, ein angesehener britischer Autor von trockenen, schwerfälligen Stücken. Durch reinen Zufall schaut er sich im Kino eine Komödie à la Porky an: "Hot Pants College II". Gerade als er das Kino verlassen will, entdeckt er auf der Leinwand den Inbegriff seiner Vorstellung von Schönheit: einen nahezu talentlosen amerikanischen Schauspieler mit dem Namen Ronnie Bostock (Jason Priestley). Und so beginnt De'Aths sehr lange Reise heraus aus der Zurückgezogenheit. Er ist dermaßen hinter der Zeit, dass er beim Kauf eines Videorecorders nicht weiß, dass er dazu auch noch einen Fernseher benötigt. Am Ende des Films begegnet er schließlich seinem Idol und stürzt in einen Abgrund. Kwietniowskis Debütfilm besitzt für die Welt der Schaffer von Leinwandfantasien und -träumen eine außergewöhnliche Einfühlsamkeit. Wie auch bei Gods and Monsters kommt der homosexuelle Unterton problemlos bei einem Hetero-Publikum an, das auf knappen Stil, neue Perspektiven und tolle schauspielerische Leistung aus ist

Homosexuelle Geschwisterliebe ist wahrscheinlich noch nicht so häufig das Thema von professionell realisierten Kinofilmen gewesen, weshalb es kaum sehr verwundert, wenn dieses überdies ästhetisch ansprechend inszenierte und sein kontroverses Thema mit gewissem Takt behandelnde Beziehungsdrama in wenigen Kinos viele Zuschauer fand und bei namhaften Festivals einigen Staub aufwirbelte. Die Hauptfiguren werden von den international bekannten Fashion Models Rafael Cardoso und João Gabriel Vasconcellos so überzeugend wie voyeurgerecht verkörpert.

 

  • Erscheinungstermin: 19. November 2010
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 94 Minuten

Auf den ersten Blick bilden sie eine vollkommen normale Familie: Großmutter Irene, deren Töchter Sara und Rita sowie Saras Sohn Claudio. Letztgenannte Frauen sorgt sich ständig um Claudios sexuelle Orientierung, was ihre eigenen Probleme mit der Männerwelt nur noch verstärkt. Derweilen will Rita einen Schlussstrich unter ihre Ehe ziehen, weil sie sich in einen gutaussehenden Tierarzt verliebt hat. Was es Claudio wahrlich nicht leicht macht, seiner Familie zu gestehen, dass er tatsächlich schwul ist.

 

  • Erscheinungstermin: 30. März 2006
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 100 Minuten

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